NEU: dpa-Akademie für Medien- und Kommunikationsprofis
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„Wir wollen unser Wissen teilen.” – Wie die neue dpa-Akademie entstanden ist und was sie so besonders macht

Die Medien- und Kommunikationsbranche wandelt sich rasant. Nie war es wichtiger, auf dem neuesten Stand an Wissen und Fähigkeiten zu bleiben, um den beruflichen Alltag meistern und den Wandel aktiv gestalten zu können. Genau hier setzt die neue dpa-Akademie an: Sie will unsere Branche ab sofort bei den aktuellen Herausforderungen begleiten. Im Interview gibt Marcus Heumann, Leiter der dpa-Akademie, Einblicke in ihre Entstehung, in ihre Themen und Formate – und in den Prozess dieses anspruchsvollen Projekts, das die gesamte dpa-Gruppe einbezieht. 

Lieber Marcus, die dpa-Akademie ist gestartet – was ist das für ein Gefühl? 

Marcus: Nach den vielen Monaten der Vorbereitung und Planung ist es ein sehr schönes Gefühl, dass wir jetzt endlich angekommen sind und sichtbar machen können, was wir in der Akademie zeigen wollen, nämlich ein anregendes, umfassendes Trainingsprogramm für Profis in Journalismus, Kommunikation und Marketing. 

Die Akademie bietet also Schulungen für die gesamte Medienbranche? 

Marcus: Das würde ich so sehen und das zeigt sich auch in unserem Programm. Die Themenbreite ist groß, die Spannbreite an Formaten und inhaltlichen Schwerpunkten deckt all das ab. Also wir können guten Gewissens sagen, dass wir für alle in diesem Kontext etwas dabeihaben.

Wie kam es überhaupt zur Idee einer dpa-Akademie? Es ist ja eine komplett neue Marke im dpa-Kosmos. 

Marcus: Richtig. Die dpa-Akademie basiert auf zwei Erkenntnissen, die wir hatten. Zum einen hatten wir in der news aktuell Academy, die es seit 2019 gibt, bereits ein Programm und verschiedene Formate speziell für Menschen aus PR und Unternehmenskommunikation. Das hat sich über diese sieben Jahre hinweg auch immer weiter und immer besser entwickelt. 

Gleichzeitig haben wir gesehen, dass innerhalb der dpa viele Kolleginnen und Kollegen mit ihren Spezialthemen spannende Workshops gestalten, spannende Wissensformate anbieten. Das war aber nie strukturiert an einer Stelle gebündelt und zusammengefasst. Und irgendwann ist dann bei uns der Knoten geplatzt und wir haben gesagt, lasst uns das zusammenbringen, sodass wir das Beste aus beiden Welten anbieten können – die Themen aus PR und Unternehmenskommunikation von news aktuell und das vielfältige Wissen und das tolle Know-how aus der gesamten dpa-Gruppe. Das an einer Stelle zusammenzuführen und auch gemeinsam sichtbar zu machen, war die Idee.  

 

Die Grundidee der dpa-Akademie ist, dass wir unser Wissen teilen wollen und dass die Schulungen umgesetzt werden von den Menschen, die diese Themen tatsächlich leben, also die das machen – so kommen wir auch zu dem Claim „Lernen von denen, die es machen”. Marcus Heumann, Leiter dpa-Akademie

 

Kannst du ein paar Beispiele nennen? Also wer macht mit aus der dpa-Gruppe und welche Themenschwerpunkte decken die Trainerinnen und Trainer ab?  

Marcus: Die Grundidee der dpa-Akademie ist, dass wir unser Wissen teilen wollen und dass die Schulungen umgesetzt werden von den Menschen, die diese Themen tatsächlich leben, also die das machen – so kommen wir auch zu dem Claim „Lernen von denen, die es machen”. Sicherlich ein gut sichtbares und fast schon prominentes Beispiel ist Stefan Voß, der Verification Officer der dpa, der seine branchenweit anerkannte Expertise rund um KI und Verifikation vermitteln wird.

Es gibt aber auch noch ganz viele andere Kolleginnen und Kollegen, zum Beispiel Christian Hartung und Thilo Hopert von dpa-Custom Content, die ihr Wissen aus dem Content-Marketing und zu SEO/GEO ins Programm einbringen. Sehr schön ist auch, dass Katja Fleischmann von der Digital Revenue Initiative (DRIVE) Trainings rund um User Needs anbietet  weil es wirklich ein Spezialthema innerhalb der dpa-Gruppe ist, dases so an anderen Stellen nicht gibt. 

KI-Trainerin Ann-Marie Utz aus dem Faktencheck-Team ist dabei, die dpa PictureAlliance ist dabei. Also all die Marken innerhalb der dpa-Gruppedie für eine spezielle Expertise stehen, werden im Programm sichtbar. 

 

Drei der Trainerinnen und Trainer in der dpa-Akademie, von oben nach unten: Katja Fleischmann, Business Development & Head of DRIVE, Stefan Voß, Verification Officer, und Ann-Marie Utz, KI-Trainerin & Innovation Editor (Keyvisual: dpa in Zusammenarbeit mit Frauke Engler)

 

Wird auch Basis-Handwerkszeug vermittelt? 

Marcus: Ja, dieser Bereich ist ganz wichtig. Wir haben natürlich viele Angebote zum Thema Schreiben und Texten. Also wie komme ich – sei es als Journalist oder als Content-Marketing-Profi oder als Mitarbeiterin in der Unternehmenskommunikation – zu guten, wirkungsvollen Texten, die auf meinen Kanälen optimal funktionieren. Das Thema Visualisierung ist auch groß bei uns: Wie kann ich überzeugende Infografiken produzieren, auch mit kleinem Budget oder mit Bordmitteln? Wie kann ich sicherstellen, dass mein visuelles Konzept auch bei Bearbeitung durch KI-Tools erhalten bleibt? Wie fotografiere ich richtig und was muss ich beim Thema Bildrechte beachten? All das sind Themen rund um den Wissenskern sowohl von Journalismus als auch Content-Marketing.  

In der news aktuell Academy habt ihr mit einem Pool an externen Trainerinnen und Trainern zusammengearbeitet. Wie wird das künftig in der dpa-Akademie sein? 

Marcus: Auch künftig werden die Themenprofis aus der dpa-Gruppe ergänzt um externe Trainerinnen und Trainer aus Unternehmenskommunikation, PR und Marketing. Ich freue mich wirklich sehr, dass diese fabelhaften Expertinnen und Experten auch weiterhin an Bord sind! Zum Beispiel die Content-Expertin Simone Maader oder Dr. Katrin Prüfig, die im Juni einen Workshop für Presseverantwortliche im dpa-Studio in Berlin leiten wird – ein Training, das ich nur empfehlen kann. 

 

Gemeinsam weiterkommen – in sechs Schulungsformaten 
 

Webinar: Kompaktes Know-how zum Mitnehmen, vermittelt in 60 bis 120 Minuten 

Workshop: Viel Interaktion und Austausch im kleinen Kreis, zum Beispiel durch Praxisübungen und in Arbeitsgruppen. 

Inhouse-Training: Speziell konzipiert für ein Unternehmen oder Medienhaus, um ein Thema praxisorientiert und interaktiv zu vermitteln. 

Inside dpa (kostenlos): Themen- und Produktprofis erläutern Features und Einsatzmöglichkeiten aus der Produktwelt der dpa-Gruppe . 

Impuls (kostenlos): 30-minütiger Spotlight auf Themen, bei denen sich abzeichnet, dass sie künftig eine Rolle spielen werden 

Vortrag: Wirkungsvolle Impulse und Inspirationen, zum Beispiel für Konferenzen, Mitgliederversammlungen oder Jahrestagungen.

 

Welches Lernformat empfiehlst du für den Einstieg in den dpa-Schulungskosmos? 

Marcus: Bei den Impulsen oder Insides kann man einfach ein bisschen reinhören  die sind kostenfrei, finden online statt und dauern nicht so lange. Da kann man sich einfühlen in unsere Welt und die Art und Weise, wie wir das machen. Und wer weitergehen will und an bestimmten Skills und Fähigkeiten interessiert ist, für den bieten sich unsere Webinare oder Workshops an.  

Lass’ uns in den Maschinenraum dieses Projekts schauen. Was war die größte Herausforderung beim Aufbau der dpa-Akademie? Was hat dir am meisten Spaß gemacht? 

Marcus: Herausfordernd war aus meiner Sicht weniger das Inhaltlich-Programmatische. Es waren tatsächlich IT-Fragen oder Fragen, die mit der Bündelung des Programms an einer zentralen Stelle und mit der Abwicklung zu tun hatten – also wie schaffen wir es, dass unterschiedliche Datenquellen miteinander sprechen oder sich austauschen.  

Für mich war es das erste Mal, dass ich weiter und intensiver in die dpa-Welt eintauche. Über dieses Projekt habe ich sehr viele nicht nur kompetente, sondern auch sehr nette Kolleginnen und Kollegen kennengelernt. Ich freue mich schon jetzt auf den weiteren Austausch darüber, wie sie ihre Themen einbringen können. 

Apropos Zukunft: Wo siehst du die dpa-Akademie in fünf Jahren? 

Marcus: Ich bin sicher, dass wir innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre eine große Routine entwickelt haben werden, sodass wir sehr schnell Themenanforderungen erkennen und ins Programm nehmen können. Und ich bin davon überzeugt, dass wir am Markt ein anerkannter und auch gern gewählter Anbieter sein werden  weil sich bei uns Theorie und Praxis auf eine sehr erlebbare Weise miteinander verbinden und mit großem Nutzwert für den eigenen Arbeitsalltag umgesetzt werden.   

Warum sollten sich Medienschaffende – wir alle – gerade jetzt mit Fortbildung befassen? Das ist ja auch immer eine Kostenfrage. Warum lohnt es sich für Unternehmen, in diesen Bereich zu investieren?  

Deutlich teurer, als sich mit den Themen zu befassen ist: sich nicht damit zu befassen. Wer hinter die rasanten Entwicklungen zurückfällt, die Technologien nicht kennt oder versteht, die den Arbeitsalltag prägen und vereinfachen, wird es künftig schwer haben. Ich glaube, die Frage ist weniger, ob man diese Schulungen machen sollte, sondern wo und mit wem. Und da wollen wir ein gut passendes Angebot parat haben, von Medienprofis für Medienprofis. Als dpa möchten wir unsere Kolleginnen und Kollegen befähigen, den Wandel der Medienbranche aktiv zu gestalten.
 

Die dpa-Akademie bündelt die Expertise aus der dpa-Gruppe und externer Referentinnen und Referenten an einem Ort. Hier geht es zum vollständigen Programm. 

 

Lieber Marcus, eine letzte Frage habe ich für dich: Was würdest du selbst gerne noch lernen? 

Marcus: (schmunzelt) Professionelles Sprechen. Beim Moderieren spreche ich oft zu schnell und mache zu wenige Pausen – ein klassisches Thema. Darüber hinaus würde ich wahnsinnig gerne mein Englisch weiter professionalisieren. Und wenn dann noch Platz ist in meinem Kopf…dann würde ich gerne Spanisch lernen. 

Danke für das Gespräch! 

 

Die Fragen stellte Nina Pommerenke. Aufmacher-Foto: Marcus Brandt/dpa 

 

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